Alte Industriegelände, längst verlassene Katakomben, Kanalisationen oder Einrichtungen in neuem Licht erscheinen lassen – Dieses Phänomen, des Fotografierens von Lost Places, scheint sich durch die gesamte Welt der Fotografen zu ziehen.
Viele finden immer mehr Gefallen daran “verborgene” Orte (neu) zu entdecken und dabei eine historisch-authentische Atmosphäre zu erleben. Die oft sehr surreal wirkenden Fotografien entstehen im Hinblick auf die Ästhetisierung des Verfalls, mit der dem Betrachter die Existenz des Ortes auf eine neue Art und Weise in Erinnerung gerufen werden soll.
Neben unzähligen Bildbänden wie die “Lost Places” Reihe von u.a. Marc Mielzarjewicz, gibt eben so Austellung wie LOST PLACES. Orte der Photographie zum Thema in Hamburg. Online tummeln sich nur so die Portale wie exploreberlin, auf denen die Lost Places gesammelt und aufgeführt werden, um Fotografen die Suche zu erleichtern.
Der Trend marode Orte aufzusuchen und auf Bildern festzuhalten, wird sich voraussichtlich in der Fotografie Szene fortsetzen, wenn er sich nicht sogar zu einem neuen Genre etabliert.
